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Samstag, 10. April 2021

Stell dir vor...

Nicht alles ist dir möglich aber vieles.

Hast du schonmal auf einer Kirchenorgel „tutti“ gespielt - so ganz mächtig laut?

Hast du MOKKATORTE gegessen? Und Rapunzelsalat?

Hast du eine Pflanze gepflegt, einen Garten angelegt?

Hast du im Regen getanzt?

Hast du Vertrauen geschenkt?

Hast du mal einen Tag lang gelächelt?

Ein Gedicht geschrieben oder eine Geschichte? Hast du sie jemandem geschenkt?

Hast du ein besonderes Ritual für besondere Tage? Damit nicht alles „egal“ ist.

Hast du dich ganz bunt angezogen, anstatt im Anzug ins Büro zu fahren?

Hast du mit Schwimmflossen einen See durchstrampelt und dich am Muskelkater gefreut, den du danach bekamst?

Hast du deinen Eltern für dein Leben gedankt?

Welche scheinbar unumstößlichen Sätze traust du dich, in Frage zu stellen?

Hast du ein eigenes Lied gesungen?

Bist du im Sommer barfuß gelaufen? 

Hast du ein Tier gerettet oder einen Menschen?

Hast du einen fremden Menschen beobachtet, ihn angelächelt und gefragt, ob er glücklich ist?

Hast du eine Ananas eingegraben und gehofft, dass dort ein Geldbaum wächst?

Hast du ein Kuscheltier, das du drückst, wenn niemand da ist es zu trösten?

Hast du fremde Sprachen erobert? Oder eine Geheimsprache entwickelt?

Hast du überlegt, was die wichtigste Eigenschaft deines Wesens ist?

Fühlst du dich wertvoll, unabhängig von Leistung, Ansehen, Geld?

Kannst du dich an ein Klavier setzen und mutig spielen, was die Finger sich ausdenken?

Hast einen uralten Mann gesehen und über seine Falten nachgedacht?

Bist du glücklich in deinem Körper?

Tut dir etwas weh? Spürst du Seelenkummer im Körper?

Hörst du Gedanken?

Spielst du mit Kindern?

Kennst du deine eigenen Überzeugungen und kannst sie vertreten?

Glaubst du an Gott, an eine universelle Kraft, an eine Ordnung, an ein höheres Wesen?

Bist du kitzelig an den Füßen? Lachst du, wenn du dich selber kitzelst?

Hast du schon mal einen 1000€ Schein in den Händen gehalten?

Hast du den Himmel gemalt?

Hast du Holz gehackt? Einen Steinofen gebaut, um einfach mal eine Steinofenpizza zu backen?

Machst du regelmäßig etwas just for fun?

Weinst du, wenn du traurige Menschen siehst? 

Wie viele verschiedene Zahncremes benutzt du?

Hast du schon mal zu viel getrunken und das bereut? Hast du psychowirksame Substanzen getestet?

Hast du eine Erfindung gebaut und verbessert?

Hast du erreichbare Ziele, auf die du dich freust? Hast du ein geheimes Ziel? Hast du gar keins?

Hast du eine Wand bemalt?

Fotografierst du besondere Objekte? Oder einen Garten rund ums Jahr?

Hast du einen Ameisenbau untersucht?

Glaubst du, dass Psychologen in dich blicken können?

Hast du einen besonderen Sinn? Den siebten? Hast du eine besondere Gabe?

Bist du gar nicht besonders aber weißt um deinen Wert?

Ist dir klar, dass du eine einzigartige Sensation bist? 

Spricht Gott mit dir? Hörst du Engel oder Heilige?

Was traust du dich (noch) nicht?

Hast du dich mit einem besonderen Luxus beschenkt?  Was ist Luxus?

Was liebst du?

Liebst du dich?

Träumst du nachts? Hast du Tagträume? Bist du gerne alleine?

Was ist das Außergewöhnlichste, das du erlebt hast?

Welches war der schönste Moment deines bisherigen Lebens?

Warst/ bist du psychisch krank?

Hattest du schon eine Psychose?

Was versteckst du vor dir oder anderen?

Was macht den heutigen Tag zu einem guten?

Hast du Ticks?

Gibt es Geheimnisse, die du niemandem anvertraust?

Kannst du Dinge für dich behalten?

Hast du eine blühende Phantasie?


Dienstag, 16. März 2021

unverschämt

ich will!

kein: dürfte ich eventuell?

kein schamverzerrtes blutig-beissen der unterlippe

sondern sprunglebendige sommersprossen als „gänsefüsschen“ meines lebenshungers

ich will alles was ich will und NIX, was andere von mir wollen,

besonders dann nicht, wenn es nur zu unserm besten sein soll!



Donnerstag, 15. Dezember 2011

Gedanken


Gedanken zur Weihnachtszeit,

wir alle sehnen uns mit Recht nach einer verzauberten Zeit, in der wir erfüllt von schönen Erinnerungen wie der Magie des ersten Christbaums, Plätzchenduft, Weihnachtsgeschichten, Sternenglanz und Deko überall endlich spüren, wer wir wirklich sind:
Königskinder! Für die der Stern aufgegangen und das Kind geboren wurde.

Menschen, die in dem Bewusstsein leben, dass sie zu etwas besonderem auserwählt wurden und dass diese Wahrheit größer sein sollte als alles, was uns belastet.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass wir in der Weihnachtszeit ganz anders auf schlimme Nachrichten reagieren? „Oh nein, das soll doch ausgerechnet jetzt nicht sein.“
Die gute Nachricht für mich ist die, dass ich mich mit diesen guten Sehnsüchten füllen darf und nicht etwa spinne, wenn ich mich auf Weihnachten freue. Nur ist es doch auch so, dass es tatsächlich sehr dunkel um uns her ist. Dazu muss ich nicht erst die Zeitung öffnen oder gar Nachrichten sehen. Mir reicht schon, was ich in meinem Umkreis und in meinem persönlichen Leben an Dunklem erlebe. Und das ist ja gerade die Voraussetzung für Weihnachtsfreude. Wer freut sich denn über ein Kerzenlicht und ein Plätzchen, wenn man am Sommerstrand in greller Sonne liegt und die Kokos-Kugeln quasi schlaraffiamäßig begleitet von Softdrinks von alleine in den Mund fließen?
Wir brauchen eine tragfähige Freude, die uns Licht aus einer anderen Welt ersehnen lässt, WEIL es gerade dunkel ist. Weil ich krank bin, brauche ich Hilfe. Weil eine Bekannte gestorben ist, sehne ich mich nach Trost. Weil die Kinder den Stress aus der Uni und Schule mit nachhause bringen, brauche ich einen Frieden, der größer ist als der, den ich selber basteln kann. Und wie schön ist es, wenn wir erleben, dass andere sich freuen, wenn wir sie wahrnehmen und ihnen auf unterschiedlichste Weise ein kleines Licht schenken.
Weihnachten ist NICHT: Alles ist happy, überall ist es hell, alle sind glücklich. Das Leid hat Ferien und alles stahlt von alleine.
Weihnachten das ist das Trotzdem bzw. Deswegen. Gott hat uns lieb und gibt uns sein Licht, sein Sohn wird in dieses Dunkel geschickt, um es uns hell zu machen. Und selig sind wir, wenn wir uns darüber freuen können.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Thema "Möbel"

Wollte mal wieder bei einer Challenge teilnehmen, habe durchgesehen, was es gerade so an Ideen gibt und bin bei Think Monday - Thema "Möbel" - hängengeblieben.... mal was anderes. Habe mich aber nicht mehr daran erinnert, dass es nicht nur "Think Monday" sondern weiter "Think ATC" heißt. 
Volltreffer!!!!!!!
Meine Karte überschreitet das vorgegebene Maß ja auch nur um etwa 400 %.... könnte natürlich mogeln und mein Werk entsprechend verkleinern....aber sowas macht mir keinen Spaß. Außerdem habe ich ja nicht für den Papierkorb gestempelt, nur weil ich jetzt nicht mitmachen kann.

Hier also mein "bissle" groß geratenes ATC zum Thema Möbel:

Beim Stempeln und Basteln dieser Karte habe ich an die vielen Familien gedacht, für die Weihnachten besonders schwierig ist. Meine Mutter hat in der Weihachtszeit..... das war wohl vor ca 32 Jahren.... ein Lied im Radio gefunden, das wurde damals öfter gespielt: "Please Daddy don´st get drunk this Christmas". Habe eben gegoogelt; es wurde evtl. von John Denver gesungen. Wir waren damals sehr gerührt davon. Auf eine andere Art, als wenn man "Stille Nacht, heilige Nacht" hört, womit ich eh gar nichts anfangen kann.

Die von diesen beiden Liedern weniger bekannten Lyrics:

Ref: Please Daddy, don't get drunk this Christmas
I don't wanna see my Mumma cry
Please Daddy, don't get drunk this Christmas
I don't wanna see my Mumma cry

Just last year when I was only seven
And now I'm almost eight as you can see
You came home at a quarter past eleven
Fell down underneath our Christmas tree

Mumma smiled and looked outside the window
She told me son, you better go upstairs
Then you laughed and hollered Merry Christmas
I turned around and saw my Mumma's tears

Words and music by Bill Danoff and Taffy Nivert





Mittwoch, 2. November 2011

Fenster ihrer Seele

Bild durch Anklicken öffnen!

Samstag, 8. Mai 2010

In der Wüste

in der wüste
meiner seele
reibt der sand
heiß wie die glut
die das feuer prüft
atem des lebens
kalt wie die nacht
die alles wegreißt
das wärmen könnte
das kleine neue blühen
umgeben von stacheln
die schützen
verletzen
je nachdem
ob das bild trug ist
sich selbst spiegelt
oder oase
führer durch die wüste
deine spuren verwehen
schnell
will ich sie erhaschen
denn meine augen sind wund
vom sand
und die sehnsucht nach wasser
treibt mich
formt mich
wie den sand zu dünen
hingegeben
unterwegs
winzig wie das sandkorn
durstig wie die hirschkuh
nach mehr
nach wasser
nach leben
in der wüste

Mittwoch, 1. April 2009

Frühling


Endlich ist es nicht nur laut Kalender sondern auch vom Wetter her Frühling. Schade, dass etwas so Ergreifendes keinen schöneren Ausdruck in unserer Sprache bekommen hat als Frühling oder Frühjahr. "Frühling", das klingt doch wie falsches Finnisch, oder? Naja, "Lenz" ist etwas edler aber eingemottet und auch nicht wirklich schön. Die Angelsachsen haben es wohl auch nicht besser hingekriegt, aber wenigestens habe ich bei "spring" die Assoziation von buntem Popkorn, das unter der Sonne aufspringt. Le printemps klingt gleich vielversprechender, oder? Aber erst bei "Primavera" bewegen sich die Schmetterlinge in meiner Seele, ich ahne die Kraft der Sonne auf meinem Gesicht und rieche das Neue, das noch nicht Verbauchte.... 1000 Möglickeiten, das Leben lustvoll und mutig in alles zu verwandeln, was noch nie dagewesen ist.

Donnerstag, 12. März 2009

Donnerstag, 5. März 2009

Weg zum Frühjahr

Vorsichtig entzieht sie sich seinen Armen und der Schwere ihres Traumes. Schon wieder so eine Nacht, die mit kalten Händen nach ihrer Seele greift und mehr Kraft stiehlt als zu geben. Fröstelnd schleicht sie barfuß über die klammen Dielen der Holztreppe nach unten und schlingt sich die Wollstola mehrfach um ihren nach Wärme hungernden Körper. Nacht für Nacht gehen ihre Füße mit schlafwandlerischer Sicherheit den gleichen Weg durch die schattenhafte Landschaft des Hauses vom Schlafzimmer nach unten durch das Kaminzimmer in die Küche, wo sich ihre Hände um die noch kältere Milchflasche schließen, während sie an der Glastür zum Hintergarten verweilt und ihre Augen vergeblich nach dem Mond Ausschau halten. Die Schaukel, der Apfelbaum, die kahle Hecke, die nackten Wäscheleinen und die Gartenbank wirken farblos und trist. Sie warten auf das Frühjahr. So wie sie.
Müde bleibt ihr Blick an der kahlen Buchenhecke kleben. An den dürren, nackten Ästchen und diesem hoffnungslosen Bild von Vergangenem.

Wie von Zauberhand erscheint ein Tor vor ihren Augen, das die Hecke teilt. Die Glastür der Küche und das Tor in der Hecke öffnen sich in vollendeter Synchronität, laden sie ein, ihrer Neugier und dem Staunen zu folgen, dem sie kaum zu trauen wagt. Vor ihr liegt ein Weg.
Ein Weg, der da gar nicht sein kann…. Sie zwickt sich fest in ihre Arme, um sicher zu sein, dass sie nicht wieder eingeschlafen ist. Was sich da vor ihren Augen abspielt, ist zugleich unfassbar und doch von so tiefer Schönheit, dass sie sich dem Schauspiel völlig hingibt. Die Tür öffnet sich. Sie tritt auf die Veranda. Der Weg ist tatsächlich da. Immer deutlicher tritt er aus dem Hintergrund der Nacht hervor. Lichtstrahlen erscheinen am Himmel und tauchen diese Welt in frisches Grün. Zaghaft setzt sie einen Fuß vor den anderen, um zu diesem magischen Weg zu gelangen. Der Boden unter ihren Füßen wird wärmer, mit jedem Schritt, der sie auf ihrem Weg vorwärts bringt. Ein zartes Klirren dringt zu ihr, als würde Eis brechen. Töne von überirdischer Harmonie dringen durch ihre Ohren bis in ihr Herz. Aber stärker noch werden ihre Sinne von einem Duft betört, der Winter für Winter in Vergessenheit gerät, den man erst wieder findet, wenn es da ist – das Frühjahr. Blütenblätter regnen vor ihr aus dem Nichts vor ihre Füße wie Wegweiser. Als sie um die Ecke biegt, sieht sie am Ende des Weges ein kleines Haus. Schlicht aber hell liegt es da. Die Wollstola fällt zu den bunten Blättern auf den Weg und die wärmenden Strahlen durchdringen alle Schichten ihres Körpers bis zu ihrer Seele. Sie ist unterwegs zu diesem kleinen Haus. Und unterwegs zum Frühjahr ihres Lebens.

Montag, 16. Februar 2009

Gellende Schreie

Gellende Schreie erschrecken das Universum.
Schreie, die ihr nicht hört,
weil eure Ohren dafür nicht gewappnet sind.
Schreie, die ohrenbetäubend sind.
Schreie, die mich zerreißen.
Schreie aus Schmerz..
… der nicht zu ertragen ist.
Danke Jesus!
Dass du schreißt.
Dass dein Schrei…
… meinen Vorhang zerrissen hat.
Jesus! Schrei lauter…
… ich kann´s nicht.

Barbara

Samstag, 14. Februar 2009

Aller Anfang ist neu:
Für uns als Familie sind diese Tage ein guter Z
eitpunkt, Altes loszulassen und Neues zu wagen.
Danke für´s Schauen.








Die jüngste Bastelei...

gestempelt: Himmel un
d Hölle