Samstag, 8. Januar 2022
Distressed Look
Sonntag, 2. Januar 2022
Freitag, 31. Dezember 2021
2021
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende, unsere Köpfe sich dem Kontrollfenster der Waage zu.
An dem kann man nicht etwa ablesen,
wie gut es uns gerade geht;
eher was an Inhalten auf den Packungen der Fertignahrung aufgezählt wird,
die wir uns einverleibt haben, und wer zu wenig joggen geht.
Oder wer als Stressesser - Trostesser durch Aldis Regale irrt.
Aber wo nur ist die Weihnachtsbotschaft geblieben?
Sind wir jetzt wieder in der Schublade der Selbstverdammung angekommen?
Haben wir uns mit Liebe für Andere aufgerieben?
Oder sie in Projekte gesteckt,
gepredigt oder den fernen Armen geschickt?
Wie bekommt unsere Psyche es hin, Verständnis für uns selbst zu zerreißen wie die letzten Kalenderzettel?
Weil wir 3 Kilo zugenommen haben,
es im letzten Jahr nicht geschafft haben,
das Rauchen aufzugeben oder weniger zu trinken.
Wer über 40 ist, hat keinen neuen Titel,
höchstens „Mama“ oder „Papa“…..
die zwar die höchsten sind,
die das Leben und Gott verleiht,
mit der sich in unseren Breiten aber niemand schmücken kann.
Hängt unser Wert am Einkommen,
an dem, was wir erreicht haben,
an der Menge, die wir spenden,
oder an dem Maß,
mit dem wir lieben und geliebt werden?
Darum geht es doch oder?
Aber wir sagen uns, dass das kitschig klingt
und jeder geliebt wird…. von Gott.
Und deswegen ist es weniger wert.
Und deswegen ist es weniger wert?
Was mach ich da?
Wie kommt es nur,
dass ich schreien möchte,
ob etwas schmerzhaft ist oder wunderschön?
Mein Herz ist so zerrissen,
so verschlissen wie ein altes Leinen!
Ich kann mich freuen
und habe gelernt zu weinen.
Doch alles stürmt in mir so sehr,
mehr als ein Sturm über tosendem Meer.
Nicht immer.
Aber es wird nicht besser mit der Zeit,
eher schlimmer.
Ich kämpfe um jedes bisschen
Ausgeglichenheit.
Was schwierig ist,
weil es mich einfach wegzieht,
wenn es mir gerade ein wenig zu gelingen scheint.
Und wenn ich wieder auftauche,
weiß ich nicht, was war.
Dann frag´ ich mich,
was mach ich da?
Die Flamme
DA IST SO WENIG
EINE KLEINE FLAMME NUR
UND DER WIND BLÄST STÄRKER UND STÄRKER
DA IST EINE SO GROßE KARFT
DIE DAS WENIGE KAUM KENNT
UNWISSENTLICH ZIEHT SIE ES MIT
GANZ ALLEINE KÖNNTE DIE KLEINE FLAMME NICHT BRENNEN
ABER SOLLTE DIE GROßE KRAFT SIE AM LEBEN ERHALTEN
UNWISSENTLICH
ODER MIT ABSICHT
HÄTTE SIE NICHT NUR EINE ÜBERLEBENSCHANCE
SONDERN KÖNNTE SOGAR ZU EINEM FEUER WERDEN
Donnerstag, 11. November 2021
Freitag, 5. November 2021
Monotypie 1
Gestern habe ich meine erste Monotypie angefertigt
und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden!

